Author Archive: Louis Fuller

Hilft Cannabis bei Krankheiten?

Obwohl das medizinische Cannabis noch in vielen Ländern in wenigen Mengen verkauft wird, profitiert es bei vielen Psychische krankheiten wie Panikattacken, bipolare Störung,  ADHS, Depression, Insomnia, Krebs, Schizophrenie usw.. Der Grund warum Cannabis gegen Symptome oder Krankheiten hilft ist, dass es THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabinol) enthält. Das CBD erhöht bestimmte Hormonen und Enzymen an dem endocannabinoid system, das für die Stimmung, Appetit sowie für den Schlafrhythmus verantwortlich ist. Die Folge daraus ist dass der Körper sich in Gefühlen von Ruhe befindet. Somit reduziert Cannabis Stress, dass sich in alltäglichen Aktivitäten wie zum Beispiel Familienprobleme, Beziehung oder auch Arbeit aufsammelt. Panikattacken sowie Angststörungen können dadurch auch verringert werden.

Cannabis bei Krebs und Depression

Cannabis hilft enorm bei Krebserkrankte die während der Chemotherapie Beschwerden haben wie Übelkeit, Erbrechen, Schmerzzustände, Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit. Der Cannabis hilft diese Beschwerden zu vermindern und auch anderen Beschwerden wie Tumorschmerzen, Depressionen, Gewichtsverlust und Ängste zu behandeln. Laborversuche zeigten, dass die Wirkstoffe von Cannabis Krebszellen das absterben leiten und das wachstum hindern kann.Dies wurden vor allem auf Leukämie-Zellen, Gebärmutterhals-, Brust- und Prostatakrebszellen untersucht. Mit Einwirkend kann Cannabis die Versorgung der Krebszellen in den Blutgefäßen unterbinden. Auch kann die Wirkstoffe den Immunsystem helfen, die Krebszellen zu identifizieren und die dann auch zu bekämpfen.

Cannabis bei Depressionen könnte auch ein nebenwirkungsfreie Medikament sein, da sich der Betroffene schon nach kurzer Zeit, geistig beruhigt hat und Stimmung regulierend wirkt. Als Nebeneffekt tritt rasch eine Stimmungsaufhellende Wirkung. Jedoch ist das nicht als einzige Lösung bei depressiv erkrankte Menschen. Vor allem CBD ist besonders gut bei Depressiven, da es keinen psychoaktiven Effekt hat und somit die Serotonin Rezeptoren bindet. Erkrankte haben oft Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, sozialen Probleme und Appetitlosigkeit. Cannabis hilft diese Probleme wieder zu regulieren.

Cannabis bei TS & ADHS

Das Tourette-Syndrom ist eine Bewegungsstörung im Zentralnervensystem, dass einen gestörten Stoffwechsel zwischen dem Gehirn zurückführt. Die Wirkstoffe im Cannabis nimmt diesen Druck aus dem Körper und aus verschiedenen Muskeln raus, womit dann der Patient seine Tics kontrollieren kann. Dies kann aber die Tics nur lindern und nicht stoppen. Allerdings kommen einige Vorteile zum Vorschein, wenn TS-Erkrankten Cannabis einnehmen wie zum Beispiel das Verbessern an anderen TS-Medikamenten, keine Schlafstörungen, reduziert Angst sowie Aggressionen.

Personen die unter ADHS leiden sind meistens leicht ablenkbar und können nicht auf Aufgaben konzentrieren, da sie einen Mangel an Dopamin haben. Diese Neurotransmitter sind dazu da, Informationen im Gehirn zu verarbeiten. Daraus hilft die Wirkstoffe in Cannabis wie CBD und THC enorm, weil es auf das Dopaminproduktion im Gehirn steuert. Cannabis besitzt wie bereits genannt eine beruhigende, entspannende Wirkung die den Konsumenten in Ruhe versetzt. Deswegen ist Cannabis bei ADHS Patienten ideal und ein natürliches Medikament. Hierbei sollte der THC Wert beachtet werden, anders wie bei Depressiven der CBD wert wichtiger ist, ist bei ADHS Patienten von Vorteil einen höheren THC wert zu konsumieren. Somit hilft das Cannabis an Schlafstörungen, Hyperaktivität und Impulsivität zu verringern, dass den Fokus der jeweiligen Erkrankten erhöht.

Cannabis – Ein Internationaler Vergleich

Oft hört man immer wieder wie streng Deutschland mit den Gesetzen im Bezug auf Cannabis verfährt, wo sich bei vielen die Frage auftut, wie es nicht nur in Europa, sonder allgemein in anderen Länder mit der Gesetzeslage im Bezug auf Cannabis aussieht.

1.Bereich Europa

Europa Flagge

Im europäischen Raum ist Cannabis nur teilweise, bis gar nicht legalisiert. Zu den Ausnahmen zählen Spanien, hier ist der Konsum legal solang dieser nicht öffentlich vollzogen wird, zu dem ist der Anbau erlaubt und der Besitz weitestgehend Dekriminalisiert. Ebenfalls zählen die Niederlande dazu, hier sind bis 5 Gramm alles legalisiert jedoch wird dies von der Polizei entnommen. Hinzu kommt das der Verkauf und Konsum in den Coffee Shops legal ist sowie der Anbau bis zu 5 Pflanzen. In Deutschland hingegen ist der Besitz generell verboten, jedoch wird bei kleinen Mengen keine strafrechtliche Verfolgung eingeleitet. Der Konsum ist quasi entkriminalisiert und der Anbau kann in besonderen gesundheitlichen Fällen gestattet werden. Im Gegensatz zu Ländern wie Rumänien oder Frankreich in dem weder Besitz, Konsum, Verkauf oder alles andere das etwas mit Cannabis zu tun hat komplett verboten ist und nicht toleriert wird.

2.International

Welthände

Im Internationalen Bereich gibt es vier Ländern in denen Cannabis komplett legalisiert wurde. In Kolumbien sind 22 Gramm legal sowie der Anbau von 20 Pflanzen straffrei. Spanien wie oben genannt und ebenfalls in Südafrika, hier wurden die Gesetze zum Verbot von Konsum und Anbau 2017 für verfassungswidrig erklärt. Ebenfalls in Italien wurde der Konsum Entkriminalisiert aufgrund von religiösen Gründen. Das Land mit den wohl wenigsten Einschränkungen in Bezug auf Cannabis ist eindeutig Uruguay. In Uruguay sind Konsum, Transport und Anbau komplett legal. Selbst in der Beschaffung und im Verkauf ist Uruguay ganz klar am liberalsten in Betracht auf die Gesetzeslage, in Uruguay kann jeder Cannabis kaufen, der über 18 Jahre alt ist, allerdings muss dieser auch Landsmann sein, sprich eine uruguayische Staatsangehörigkeit besitzen. Um die genauen gesetzlichen Lagen im Bezug auf Cannabis für alle Länder zu sehen Klicken sie hier.

Cannabis Konsum – Was muss man wissen?

plant leaf

1.Besitz

Als erstes muss natürlich klar sein das es sich hier um Drogenkonsum handelt und dieser unter das BtMG (Betäubungsmittelgesetz) fällt. Doch hier gibt es einige Punkte über die man aufklären sollte. Als erstes sieht das BtMG sehr harte Strafen vor, was den Besitz von Cannabis angeht. Hierbei unterscheidet man allerdings zwischen drei Kategorien: Bei dem Besitz von einer “Geringen Menge” wird ausschließlich die Brutto Menge der Droge in diesem Fall Cannabis bezeichnet. Laut § 29 Abs. 5, 31a BtMG wird bei einer “Geringen Mengen” von einer strafrechtlichen Verfolgung abgesehen. Aber auch hier gibt es Unterschiede, da die “Geringe Menge” in jedem Bundesland unterschiedlich definiert wird. Bei Cannabis liegt die Menge Zwischen 6g (Bremen, Brandenburg,Bayern, Niedersachsen) und 10g (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz). Bei Wiederholung des Delikts können hier aber auch Abweichungen eintreten. Aber eine der wohl wichtigsten Vorraussetzungen für das Absehen einer strafrechtlichen Verfolgung ist, dass es sich bei dem Besitz um einen Nachgewiesenen Eigenverbrauch an Cannabis Handeln muss. Die zweite Kategorie ist die “Normale Menge”, diese ist leicht zu erklären, da das die Menge ist, die über der “Geringen Menge” liegt, aber noch unter der “nicht geringen Menge”. Bei der “nicht geringen Menge” wird der Nettowirkstoffgehalt anhand der Bruttomenge an Cannabis ermittelt. Das bedeutet, dass hier darauf geachtet wird wie hoch der THC-Gehalt in der Vorhandnen Menge Cannabis ist. Sie befinden sich im Besitz einer “nicht geringen Menge” wenn ihr Cannabis Vorrat mehr als 7,5g THC enthält, da bei Cannabis die Gefahr von diesem berauschenden Wirkstoff ausgeht.

Hanfpflanzen

2.Konsum

Der Selbstkonsum von Cannabis ist grundsätzlich nicht strafbar. Der Konsum durch Essen, Trinken, und Rauchen erfüllt keinen Tatbestand des BtMG. Der Verbrauch wurden straffrei gelassen: es gilt das Prinzip der Straflosigkeit von Selbstschädigungen und Selbstgefährdungen. Sollte ebenfalls kein Besitz oder Verkauf von Cannabis nachgewiesen werden können, wird dies ebenfalls nicht strafrechtlich verfolgt. Als Beispiel nun Folgende Situation:

Sollten sie an einem Joint ziehen und diesen wieder an den Besitzer zurück reichen passiert nichts, da sie den Joint an den Besitzer zurück geben. Sollten sie den Joint aber stattdessen aber in einer Runde weiterreichen machen sie sich Strafbar. Hier gilt § 29 Abs.1, Ziff. 6b BtMG. Hier machen sie sich strafbar aufgrund der Überlassung von Betäubungsmitteln an andere für den Verbrauch oder Mitgenuss. Hier müssen sie trotzdem beachten, dass die Straflosigkeit durch den Eigenkonsum nicht zu verwechseln ist mit dem Besitz von Betäubungsmitteln für den Eigenkonsum, denn dieser ist strafbar. In Schweren Fällen die gegen das BtMG verstoßen, folgt oft eine Freiheitsstrafe. Als Resultat ist wohl zu entnehmen das es durchaus sinnvoll ist sich mit der Gesetzeslage in der Hinsicht auf Cannabis Konsum und Besitz zu informieren und immer auf dem laufenden zu bleiben.

marijuana butts